Pensionierung


Eine langjährige, treue Mitarbeiterin geht in Pension: Frau Elisabeth Bieli-Rothen

Spitex

Unsere langjährige Mitarbeiterin Frau Elisabeth Bieli-Rothen, wird Ende April 2020 pensioniert. Sosehr wir ihr den Ruhestand gönnen, sosehr wird sie uns allen fehlen!
Elisabeth Bieli-Rothen, damals noch das Fräulein Rothen, schloss im Jahre 1975 ihre Ausbildung zur Hauspflegerin ab. Heute kennt man diesen Beruf kaum noch, da diese spezifische Ausbildung in seiner damaligen Form nicht mehr angeboten wird. Für die SPITEX ist und war diese Ausbildung aber Gold wert! Neben der gesamten Haushaltsführung, inkl. Kochen und Kinderbetreuung, gehörten auch die grundpflegerischen Tätigkeiten zum Ausbildungsplan.
Von 1977 bis 1985 war Frau Bieli-Rothen bei der «Kranken- und Familienhilfe Laufen» angestellt. Die Organisation entstand damals aus dem Zusammenschluss der Familienhilfe und des ev.-ref. Krankenpflegevereins Laufen. Wie im Wochenblatt vom 23. Februar 1979 geschrieben, war Elisabeth Bieli-Rothen neben der Gemeindeschwester und zwei Familienhelferinnen erst die vierte Angestellte!

Nicht nur die Berufsausbildung hat sich unterdessen verändert, auch die Arbeitstätigkeit selbst ist nicht mehr vergleichbar. Zur damaligen Zeit waren Halbtageseinsätze oder Ganztageseinsätze noch die Regel und die Hauspflegerin ein voller Ersatz der haushaltsführenden Person. Anfang der 90er Jahre wurde der Name des Vereins - wie alle Organisationen der Hilfe und Pflege zu Hause - in «Spitex» umbenannt (Spitalextern).

Nach einigen Jahren Kinderpause engagierte sich Frau Bieli-Rothen zuerst im Vorstand der SPITEX Laufental, dann als Stellvertreterin der Vermittlerin Familienhilfe. Sie hat in all diesen Jahren viele Veränderungen miterlebt und vor allem mitgetragen. Neben ihren wertvollen Einsätzen bei unserer Kundschaft beglückt sie uns seit Jahren mit wundervollen, jahreszeitlich abgestimmten Dekorationen im Spitex-Zentrum Laufen.
Elisabeth Bieli-Rothen hat so viel zu erzählen von einer Welt und einer Arbeit, die es in dieser Form nicht mehr gibt. Wer weiss, vielleicht ist nun die Zeit reif, die Memoiren niederzuschreiben?
Liebe Elisabeth, die SPITEX Laufental kann dir nicht genug danken! Dein ganzes Berufsleben hast du der Hilfe und Pflege für die Laufentalerinnen und Laufentaler gewidmet – das Abschiedsfest ist nur aufgeschoben!